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ProjektvorschlagKooperatives Leben & mitwirkende Spiritualitätvon Mushin J. Schilling - Kontakt: info@thelivingfield.com KurzfassungImmer mehr Menschen liegt Mitwirkung, Spiritualität und das Leben auf diesem Planeten am Herzen. Sie empfinden sich als eingebettet in stetig expandierende Netze und Umfelder und wünschen sich einen offenen, konstruktiven Dialog und gegenseitige Förderung bei der Arbeit an einer besseren Welt und spirtueller Ganzheit - ein Planet auf dem alle Lebewesen zuhause sind. Diese aufkeimende mitwirkende, kooperative Kultur kann man mit Recht Menschliche Globalisierung nennen; eine Graswurzel-Bewegung, an der sich immer mehr Menschen auf diesem Planeten beteiligen. Das Bedürfnis: Das Projekt: Benötigte
Finanzen: Organisation & Expertise: Das BedürfnisEssentielle Werte und Lebensweisen entstammen fast
immer
“vertikalen Strukturen”; das gilt besonders, wenn es
um spirituell/religiöse Lern-, Praxis- und Lebensstrukturen geht. Das Internet bietet inzwischen in vielen Bereichen neue Mittel und Wege, um 'Vertikalität' zu überwinden (P2P, Wikipedia, open source, 'sharing economy', Web 2.0 etc.). Diese Bewegung scheint eine neue kulturelle Evolution einzuläuten in Richtung einer neuen Beziehungsqualität zwischen Menschen und bei der Organisation von Information, Produktion und im alltäglichen Leben. Während die soeben angedeuteten Netzwerkstrukturen wachsen, wird der Mangel an einer vernetzten, kooperativen, dialogischen Struktur immer offensichtlicher, denn nur eine solche ermöglicht es den daran Beteiligten, eine vernetzte, kooperative,dialogische Spiritualität samt der damit zusammenhängenden Werte und Praktiken zu finden und zu leben. Dies verdeutlicht das Bedürfnis nach solch einem hilfreichen Element: eine Internet-Plattform, die der Entwicklung und Erprobung dialogischer, partizipativer und kooperativer spiritueller Werte gewidmet ist. Diese Plattform muss leicht zugänglich und verständlich sein und bereits bestehende Informationen und Ansätze integrieren. Und schließlich: Wo auch immer
derzeit dialogische, kooperative und partizipative Werte zum Ausdruck
kommen, geschieht dies auf Englisch. Die Internet-Plattform wird
daher von Anfang an in drei Sprachen funktionieren (Deutsch, Tschechisch
und Englisch). (Deine
Anmerkungen bitte hier.) Das ProjektZielsetzung Schritte
Innerhalb des nächsten Halbjahres, bis zu 9 Monate:
In zwei Jahren:
Monatliche Überprüfung des Erreichten und damit zusammenhängende Kurskorrekturen sind Teil des Gesamtprozesses. Personal
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| Bis Ende Dezember 2006: | Projektmanagement: 1500 € |
| Bis Ende Januar 2007: | Projektmanagement: 1500 € Übersetzungen & Sekretariat: 500 € |
| Bis Ende März 2007: | Projektmanagement: 3000 € Übersetzungen & Sekretariat: 1000 € Equipment & Software: 4000 € |
| Bis Ende Mai 2007: | Projektmanagement: 3000 € Übersetzungen & Sekretariat: 3000 € Server etc.: 750 € PR activities: 3000 € |
| Bis Ende August 2007: | Projektmanagement: 4500 € Übersetzungen & Sekretariat: 3000 € |
| Total: 28.750 € |
Diese Zahlen sind, abgesehen vom
Projektmanagement,
"über den Daumen gepeilt"- 1500 € monatlich
ist allerdings ein Minimum, dass mich und meine Familie über
Wasser hält.
Zu Sekretariat: Es wäre begrüßenswert, die genannte Summe zur
Verfügung zu haben.
Zu Übersetzungen: Da sowohl Buch als auch Plattform vorzugsweise dreisprachig
starten, sind Übersetzungen unerlässlich. Wieviel dies genau kosten
wird, ist noch nicht klar. Die genannte Summe ist wahrscheinlich ein Minimum.
Zu Hardware & Software: Dies betrifft Audio & Video Equipment und Software
um Streams und anderes Contentmanagement zu ermöglichen. Es ist derzeit
sehr wahrscheinlich, dass die Serverleistungen gesponsert werden.
Zu PR: Professionelle Hilfe wäre das Beste und 3000 € sind wahrscheinlich
die Mindestsumme, die dafür nötig ist. Allerdings gilt: Je mehr Geld
wir für Werbung & PR zur Verfügung haben, desto besser. (Deine
Anmerkungen bitte hier.)
| Navigation | Unterpunkte | Erläuterung |
| Förderer | Eine Liste + Link zu jenen Förderern, die dies schätzen | |
| Lernen | Online | "Wie macht man's?" Kurse (etwa Meditation, Kontemplation usw. usf.) |
| Offline | Seminars & Events | |
| Gemeinschaft | Dialog (Chat) | Audio & Text |
| Blog/Vlog | Mitglieder haben gratis Platz dafür | |
| Projekte | Projekte von Mitgliedern (z.B. kooperative Spiritualität Forschungsprojekte) | |
| Dienstleistungen | Kalender, Seminare, Bücher, Musik, Audio/Video-Konferenzen, Lernmaterial usw. | |
| Ökologie | Information | |
| Projekte | ||
| Media | Audio | |
| Radio | Spirit Radio Eins | |
| Video | ||
| Spirituelles | Theorie | |
| Praxis | ||
| Wer wir sind | Philosophie, Ziel, etc. | |
| Kontakt | Formular | |
| Hilfe | Personen | Mit einem Freiwilligen sprechen (diese/dieser ist seit einiger Zeit Mitglied) über Audio-Chat |
| Faq | ||
Anmerkungen:
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Kooperative Spiritualität - eingebettet in den Reichtum des Lebens
1. Vorwort
2. Wer bin ich? Wer bist du? Was ist zwischen uns?
3. Leben in einem Universum der Beziehungen, Netze und Systeme
4. Von der vertikalen Sicht zu einer kooperativen/vernetzten Vision
5. Kommunikation, echter Dialog & Kommunion
6. Gemeinschaft
7. Arbeit, Praxis und Alltag
Versuche ich, den Entwicklungsstrom nachzuzeichnen, der mich auf die Spur einer dialogischen, mitwirkenden Spiritualität gebracht hat, dann sollte ich wohl zuerst das Community Building Seminar nennen, bei dem ich Sanji an einem Ort namens "Energy World" 1996 assistierte. Dies war meine erste tiefe Erfahrung mit "kollektivem Bewusstsein" – ein Teilnehmer brachte es damals so auf den Punkt: "Ich habe das Gefühl, wir sind ein Wesen mit 40 Köpfen und 80 Armen und Beinen." Dennoch war ich damals noch nicht bereit, wirklich zu verstehen, was das bedeutete; wahrscheinlich, weil ich immer noch sehr an persönlicher Erleuchtung interessiert war.
Bewusst auf die Spur brachte mich eine Frage eines Teilnehmers
am ersten Living
Field Transformation Training im Sommer 2006: "Wie kommt es, Mushin, dass du nie über
das Wir sprichst?" Da ich bist dato eigentlich
ganz zufrieden war mit dem, was ich erreicht hatte, und als spiritueller
Lehrer für einige Menschen fungierte und lehrte, was ich selber
auf meinem Weg bis dato gelernt hatte – Menschen zu helfen, 'transpersönliche'
und spirituelle Dimensionen zu erfahren – traf mich diese Frage
ins Mark.
Also las ich Martin Bubers "Ich und Du" und "Das Dialogische
Prinzip". Beide Bücher zeigten eine Spiritualität, die
nicht in mir oder in dir sondern zwischen
uns ist. Je mehr ich in die Tiefe ging, desto mehr musste
ich meine Rolle als spiritueller Lehrer und die Art, wie ich die Gemeinschaft
hier in Tschechien leitete, hinterfragen. Und dann ließ ich diese
Rollen hinter mir...
Bei der Forschung, auf welche Weise Spiritualität in der heutigen Welt weiterhin Sinn macht, stolperte ich über eine Menge Missbrauch (Macht, Sex, Geld) von Menschen, von denen ich bisher geglaubt hatte, sie hätten dies weit hinter sich gelassen. Und ich suchte nach Gründen dafür. Einer schälte sich nach und nach heraus. Ich nannte ihn "Die Patriarchale Verführung" und schrieb einen Artikel mit dem gleichen Titel (in kürzerer Form im Oktober in der Connection veröffentlicht).
Die Erforschung und die damit einhergehende Änderung in meinem Leben und den Seminaren hat meiner finanziellen Situation nicht gut getan, gelinde gesagt. Es scheint so, dass die Menschen, mit denen ich bis dahin arbeitete, doch eher an einer Spiritualität der partriarchalen Art interessiert waren, bei der der Seminarleiter sich als die Quelle aller guten Dinge positioniert und als kompetente Autorität für alle guten und wahren Dinge in Leben und Spiritualität. Ich jedoch wurde immer mehr zum Fragenden - "Was hast du erfahren? Wie kam diese Erfahrung zustande? Welche Bedeutung hat sie für dich?" usw. - erkundete gemeinsam mit den Menschen, was zwischen uns ist und erfüllte die Rolle der spirituellen Autorität immer weniger. "Worin bist du kompetent? Welche deiner Fähigkeiten, dich mit dem Spirituellen zu verbinden, möchtest du erweitern? Wie können wir uns gegenseitig weiterhelfen?" Mit solchen und ähnlichen Fragen verlor ich etwa zwei Drittel der regelmäßigen Teilnehmer an meinen Seminaren und Trainings.
Mir ist klar geworden, dass ein wichtiger Grund dafür
wohl auch darin liegt, dass ich mich in der spirituellen Arena noch nicht
neu positioniert habe. Wofür ich stehe und was 'kooperative Spiritualität'
ist, muss geklärt werden und ins Licht der Öffentlichkeit gehoben
werden. Dies ist auch ein Grund dafür, dass ich ein Buch (mit Beiträgen
von Jorge Ferrer, John Heron, Ed Harris, Richard Tarnas, Christian de
Quincy, die ich bitten werde, für 'Anfänger' zu schreiben)
verfassen und eine
Worum es in der aufkeimenden kooperativen
Kultur geht: Kooperationen über allerlei Grenzen hinweg sind
an der Tagesordnung, in der Wissenschaft, im Geschäftsleben, der
Kunst, Psychologie, Philosophie und in Anfängen in der Spiritualität – und
es ist weit mehr als ein zufälliges Phänomen: Es ist ein kultureller
Trend. Das scheint anzudeuten, dass die Menschheit insgesamt den alten
spirituellen Traum der Einheit, der bisher nur als spirituelle, transzendente
Wirklichkeit existierte, zu verwirklichen beginnt; eine Wirklichkeit,
an der auch ganz gewöhnliche Menschen teilnehmen. Einheit zu erleben
ist nicht mehr nur ein Potenzial, es ist auf dem Weg zur – auch
sozialen – Aktualität. Als ein lockeres und
Für den Anfang schlagen wir drei zusammenhängende
Kriterien vor, die in unterschiedlichem Maß auf jeden Einzelnen
von uns zutreffen und mit denen wir die kooperative Spiritualität
in und zwischen uns zum Leben wecken – keine ehernen Prinzipien,
sondern vielmehr Ansätze, die dem Wandel durch weiteren Dialog und
engagierte Praxis offen stehen: Als autonome, einzigartige
und zugleich mit allem verbundene Wesen empfinden wir uns als ko-kreative
Mitwirkende einer weltweit aufblühenden partizipativen Kultur.
Diese Kultur zu erforschen, zu fördern und zu einer immer stärker
wirkenden Kraft zu machen, gehört zu den wichtigsten Beweggründen
eines kooperativen Lebens und einer eben solchen Spiritualität. (Deine
Anmerkungen bitte hier.)Philosophie